Was ist auf Rechnung bestellen?

Was ist auf Rechnung bestellen?

Sie möchten wissen, was es bedeutet, auf Rechnung zu bestellen und welche Vorteile diese Zahlungsart für Sie als Käufer hat? Diese Informationen sind essenziell, um den Kaufprozess transparent und risikofrei zu gestalten, insbesondere wenn Sie Wert auf Flexibilität und Sicherheit bei Ihren Online-Einkäufen legen.

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Was bedeutet auf Rechnung bestellen?

Auf Rechnung bestellen ist eine beliebte und weit verbreitete Zahlungsart im Online-Handel, die Ihnen als Kunde ermöglicht, Waren oder Dienstleistungen zu erhalten und diese erst zu einem späteren Zeitpunkt zu bezahlen. Im Kern bedeutet es, dass Sie die bestellte Ware physisch erhalten, prüfen und erst dann zur Zahlung auffordern werden, wenn Sie mit Ihrem Einkauf zufrieden sind. Dies steht im Gegensatz zu sofortigen Zahlungsarten wie Vorkasse, Kreditkarte oder Lastschrift, bei denen die Abbuchung oder Zahlung direkt nach oder während des Bestellvorgangs erfolgt.

Die Abwicklung erfolgt in der Regel so, dass der Händler nach erfolgreicher Bonitätsprüfung die Ware an Sie versendet. Zusammen mit der Lieferung oder kurz danach erhalten Sie eine Rechnung mit allen relevanten Details: Warenbeschreibung, Kaufpreis, Fälligkeitsdatum und Bankverbindung. Bis zum Fälligkeitsdatum haben Sie dann Zeit, den Betrag zu begleichen. Sollten Sie die Ware zurücksenden wollen, wird die Rechnung entsprechend storniert oder angepasst.

Wie funktioniert die Zahlungsart „auf Rechnung“?

Der Prozess des Bestellens auf Rechnung ist für Sie als Verbraucher denkbar einfach und transparent gestaltet. Er gliedert sich in folgende Schritte:

  • Produktauswahl und Warenkorb: Sie wählen die gewünschten Produkte im Online-Shop aus und legen sie in Ihren Warenkorb.
  • Auswahl der Zahlungsart: An der Kasse wählen Sie „Rechnung“ als bevorzugte Zahlungsart aus.
  • Bonitätsprüfung: Der Händler führt im Hintergrund eine Bonitätsprüfung durch. Dies geschieht in der Regel durch eine Kooperation mit einem externen Dienstleister (z.B. Klarna, Ratepay, Billpay). Hierbei wird Ihre Kreditwürdigkeit anhand verschiedener Kriterien (Schufa-Abfrage, bisheriges Zahlungsverhalten etc.) geprüft. Diese Prüfung ist notwendig, um das Risiko für den Händler zu minimieren.
  • Bestellbestätigung: Bei positiver Bonitätsprüfung erhalten Sie eine Bestellbestätigung. Der Händler veranlasst daraufhin den Versand der Ware.
  • Warenlieferung: Sie erhalten die bestellte Ware.
  • Rechnungserhalt: Kurz nach oder zusammen mit der Lieferung erhalten Sie die Rechnung per E-Mail oder postalisch. Darauf sind das Fälligkeitsdatum (oftmals 14 Tage, 30 Tage oder mehr) und die Bankdaten des Händlers vermerkt.
  • Prüfung der Ware: Sie haben nun die Möglichkeit, die Ware in Ruhe zu Hause zu prüfen. Sie können sie anprobieren, auspacken und auf Mängel untersuchen.
  • Bezahlung oder Rücksendung: Wenn alles zu Ihrer Zufriedenheit ist, überweisen Sie den Rechnungsbetrag bis zum Fälligkeitsdatum an den Händler. Sollten Sie mit der Ware nicht zufrieden sein oder sie zurücksenden wollen, informieren Sie den Händler und veranlassen die Rücksendung gemäß den Rückgaberichtlinien des Shops. Nach Eingang der Retoure wird die Rechnung storniert oder angepasst.

Bei aufrechnungbezahlen.de stellen wir sicher, dass dieser Prozess für Sie reibungslos verläuft. Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Händlern zusammen, die Ihnen die bequeme und sichere Option des Rechnungkaufs anbieten.

Vorteile des Kaufs auf Rechnung

Die Zahlungsart Rechnungskauf bietet Ihnen als Konsument eine Reihe von signifikanten Vorteilen, die sie zu einer bevorzugten Wahl für viele Online-Shopper machen:

  • Kein Risiko durch Vorauszahlung: Der größte Vorteil ist, dass Sie die Ware erhalten, bevor Sie bezahlen. Sie laufen nicht Gefahr, Geld zu verlieren, falls die Ware nicht geliefert wird oder mangelhaft ist.
  • Sicherheit und Vertrauen: Sie können die Ware in aller Ruhe zu Hause prüfen. Passt die Größe nicht, gefällt die Farbe doch nicht oder ist ein Defekt vorhanden, können Sie die Ware einfach und unkompliziert zurücksenden, ohne sich Gedanken um die Rückerstattung von bereits geleisteten Zahlungen machen zu müssen.
  • Bessere Finanzplanung: Der Rechnungskauf ermöglicht Ihnen eine flexible Finanzplanung. Sie können Ausgaben über verschiedene Monate verteilen und Ihren Geldfluss besser steuern, ohne dass dies sofort Ihre Liquidität belastet.
  • Diskretion: Ihre Bankdaten werden nicht direkt an den Händler weitergegeben, was für manche Kunden ein wichtiger Aspekt der Privatsphäre ist. Die Zahlung erfolgt separat per Überweisung.
  • Ideal für Erstkäufer oder bei Unsicherheit: Besonders bei unbekannten Shops oder wenn Sie sich bezüglich der Produktqualität unsicher sind, bietet der Rechnungskauf eine vertrauenswürdige Basis.
  • Keine zusätzlichen Kosten bei Retouren: Wenn Sie die Ware zurücksenden, entstehen Ihnen keine Kosten. Die Rechnung wird storniert, und Sie müssen nichts bezahlen. Dies unterscheidet sich von manchen anderen Zahlungsarten, bei denen Rückerstattungen Zeit in Anspruch nehmen können.
  • Schutz vor Missbrauch: Sollte es zu einem Missbrauch Ihrer Daten kommen und Ware auf Ihren Namen bestellt werden, haben Sie die Möglichkeit, die Zahlung zu verweigern, solange Sie die Ware nicht erhalten haben.

aufrechnungbezahlen.de versteht die Bedeutung dieser Vorteile und bemüht sich, Ihnen eine möglichst breite Auswahl an Shops anzubieten, die diese bequeme Zahlungsoption ermöglichen.

Nachteile und potenzielle Fallstricke des Kaufs auf Rechnung

Obwohl der Kauf auf Rechnung zahlreiche Vorteile bietet, gibt es auch einige potenzielle Nachteile und Dinge, auf die Sie achten sollten:

  • Bonitätsprüfung als Hürde: Nicht jeder Kunde kann auf Rechnung bestellen. Eine schlechte Bonität oder fehlende Daten können dazu führen, dass diese Zahlungsart für Sie nicht zur Verfügung steht.
  • Fristen beachten: Sie müssen das Fälligkeitsdatum der Rechnung einhalten. Versäumen Sie diese Frist, können Mahngebühren und Verzugszinsen anfallen. Dies kann die Kosten für Ihren Einkauf erheblich erhöhen.
  • Höhere Kosten durch Mahnungen und Verzugszinsen: Wenn Sie die Zahlung vergessen oder zu spät leisten, können die zusätzlichen Kosten schnell ins Gewicht fallen. Händler sind berechtigt, für jede Mahnung Gebühren zu erheben und Verzugszinsen zu berechnen.
  • Eingeschränkte Verfügbarkeit: Nicht alle Online-Shops bieten den Kauf auf Rechnung an. Insbesondere kleinere oder neue Shops verzichten manchmal darauf, um ihr eigenes finanzielles Risiko zu minimieren.
  • Potenziell höhere Preise: In einigen Fällen können die Preise bei Bezahlung auf Rechnung geringfügig höher sein als bei sofortigen Zahlungsarten. Dies liegt daran, dass der Händler Gebühren für die Abwicklung und das damit verbundene Risiko an den Zahlungsdienstleister entrichten muss.
  • Weniger direkte Kontrolle über den Zeitpunkt der Abbuchung: Im Gegensatz zur Lastschrift, bei der der Händler das Geld zu einem von ihm festgelegten Zeitpunkt abbucht, müssen Sie bei der Rechnung selbst aktiv werden und die Überweisung tätigen. Dies kann bei vielen Rechnungen und einem vollen Terminkalender auch mal in Vergessenheit geraten.

Bei aufrechnungbezahlen.de legen wir Wert darauf, Sie über diese Aspekte zu informieren, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

Wer profitiert vom Kauf auf Rechnung?

Die Zahlungsart „auf Rechnung“ ist für eine breite Zielgruppe attraktiv und bietet für verschiedene Kundentypen signifikante Vorteile:

  • Preisbewusste Käufer: Sie können die Ware erst prüfen und dann bezahlen, was Rücksendungen und damit verbundene potenzielle Kosten vermeidet. Zudem ermöglicht es eine bessere Übersicht über die Ausgaben.
  • Sicherheitsorientierte Online-Shopper: Personen, die Wert auf ein risikofreies Einkaufserlebnis legen und die Ware ungern im Voraus bezahlen möchten.
  • Kunden mit schwankendem Einkommen: Die flexible Zahlungsfrist erlaubt es, Einkäufe besser an die eigene finanzielle Situation anzupassen und Ausgaben über einen längeren Zeitraum zu verteilen.
  • Nutzer, die keine sensiblen Zahlungsdaten online hinterlassen möchten: Wer Bedenken bezüglich der Sicherheit von Kreditkartendaten oder Bankverbindungen im Internet hat, findet im Rechnungskauf eine diskretere Alternative.
  • Geschäftskunden und Selbstständige: Oftmals wird der Rechnungskauf auch im B2B-Bereich genutzt, um die Buchhaltung zu vereinfachen und den Überblick über Ausgaben zu behalten.
  • Personen, die oft und viel online bestellen: Die Bequemlichkeit, nicht jedes Mal Zahlungsinformationen eingeben zu müssen, und die Möglichkeit, Bestellungen zu sammeln und gebündelt zu bezahlen, sind hier entscheidende Vorteile.
  • Neukunden in unbekannten Shops: Der Rechnungskauf dient als Vertrauensvorschuss und ermöglicht es, die Seriosität eines Online-Shops zu testen, ohne ein finanzielles Risiko einzugehen.

Typische Fälligkeitszeiträume beim Rechnungskauf

Die Fälligkeitszeiträume für Zahlungen auf Rechnung können je nach Händler und Zahlungsdienstleister variieren. Sie sind ein wichtiger Faktor, den Sie bei Ihrer Bestellung berücksichtigen sollten. Die gängigsten Fristen sind:

  • 14 Tage: Dies ist eine sehr verbreitete Frist. Sie haben zwei Wochen Zeit, die Rechnung zu begleichen, nachdem Sie die Ware erhalten haben.
  • 30 Tage: Eine komfortablere Frist, die Ihnen mehr Zeit zur Prüfung und Bezahlung gibt. Viele Händler bieten diesen Zeitraum an, um den Kunden entgegenzukommen.
  • 60 Tage: Seltener, aber bei bestimmten Produkten oder Händlern möglich. Dies bietet die größte Flexibilität bei der Finanzplanung.
  • Sofort bei Erhalt der Rechnung: In einigen Fällen kann die Rechnung sofort fällig sein, was aber eher die Ausnahme darstellt und dem Kauf per Nachnahme ähnelt.

Wichtig ist, dass Sie sich immer über die genauen Zahlungsbedingungen des jeweiligen Händlers informieren, bevor Sie Ihre Bestellung abschließen. Bei aufrechnungbezahlen.de finden Sie Händler, die Ihnen verschiedene, kundenfreundliche Zahlungsziele anbieten.

Die Rolle von Zahlungsdienstleistern beim Kauf auf Rechnung

Beim Kauf auf Rechnung spielen Zahlungsdienstleister eine entscheidende Rolle. Sie sind oft die Mittelsmänner zwischen Ihnen als Kunden und dem Händler und übernehmen wesentliche Aufgaben:

  • Bonitätsprüfung: Die Dienstleister führen die Bonitätsprüfung durch und entscheiden, ob der Kauf auf Rechnung für Sie möglich ist. Sie sind für das Risiko-Management zuständig.
  • Abwicklung der Zahlung: Nach Erhalt Ihrer Zahlung leiten sie diese (abzüglich ihrer Gebühren) an den Händler weiter.
  • Forderungsankauf: Oftmals kauft der Zahlungsdienstleister die Forderung des Händlers an. Das bedeutet, der Händler erhält sein Geld sofort vom Dienstleister und das Risiko liegt dann beim Dienstleister. Dies ermöglicht es den Händlern, den Rechnungskauf breiter anzubieten.
  • Mahnwesen: Falls Sie die Zahlungsfrist versäumen, übernimmt der Zahlungsdienstleister in der Regel das Mahnwesen und die Eintreibung der Forderung.
  • Risikominimierung für Händler: Durch die Übernahme des Risikos und die Abwicklung der Zahlung machen Zahlungsdienstleister den Rechnungskauf für Händler deutlich attraktiver.

Bekannte Zahlungsdienstleister, die Rechnungskäufe anbieten, sind unter anderem Klarna, Ratepay, Billpay und PayPal (mit der Option „Rechnungskauf“).

Umtausch und Rücksendung bei Kauf auf Rechnung

Die Rücksendung von Ware, die Sie auf Rechnung gekauft haben, ist in der Regel unkompliziert und bietet Ihnen zusätzliche Sicherheit:

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  • Informieren Sie den Händler: Teilen Sie dem Händler mit, dass Sie Ware zurücksenden möchten. Dies kann über ein Online-Retourenportal, per E-Mail oder telefonisch erfolgen.
  • Befolgen Sie die Rückgaberichtlinien: Jeder Händler hat spezifische Rückgaberichtlinien. Beachten Sie diese genau, insbesondere bezüglich der Fristen und des Zustands der Ware.
  • Verpacken Sie die Ware: Senden Sie die Ware, wenn möglich, in der Originalverpackung und in dem Zustand zurück, in dem Sie sie erhalten haben.
  • Rücksendeetikett nutzen: Viele Händler stellen ein kostenloses Rücksendeetikett zur Verfügung. Nutzen Sie dieses, um die Rücksendung zu vereinfachen.
  • Fristen für Rücksendung und Zahlung: Oftmals ist die Frist für die Rücksendung länger als die Zahlungsfrist. Das gibt Ihnen ausreichend Zeit, die Ware zu prüfen und gegebenenfalls zurückzuschicken, bevor Sie bezahlen müssen.
  • Stornierung der Rechnung: Sobald der Händler Ihre Rücksendung erhalten und bearbeitet hat, wird Ihre Rechnung entsprechend storniert oder angepasst. Sie erhalten in der Regel eine Benachrichtigung darüber.
  • Wichtig: Kein Zahlungsaufschub durch Rücksendung: Eine Warenrücksendung allein ist noch keine Stornierung der Zahlungspflicht. Sie müssen den Händler über die Retoure informieren und die Rechnung stornieren lassen, damit die Zahlungsverpflichtung erlischt.

Bei aufrechnungbezahlen.de arbeiten wir mit Händlern zusammen, bei denen der Umtausch und die Rücksendung so einfach wie möglich gestaltet sind.

Sicherheit beim Kauf auf Rechnung

Die Sicherheit beim Kauf auf Rechnung ist ein zentraler Aspekt, der viele Kunden überzeugt:

  • Ware prüfen vor Bezahlung: Das offensichtlichste Sicherheitsmerkmal ist, dass Sie die Ware erhalten, bevor Ihr Geld den Besitzer wechselt.
  • Keine Weitergabe sensibler Zahlungsdaten: Ihre Bankverbindung oder Kreditkartendaten werden nicht direkt an den Händler weitergegeben. Sie tätigen eine klassische Überweisung, was als sehr sichere Transaktionsform gilt.
  • Schutz vor Identitätsdiebstahl: Bei Missbrauch Ihrer Daten für eine Bestellung auf Rechnung, die Sie nicht getätigt haben, können Sie die Zahlung verweigern, solange Sie die Ware nicht erhalten haben. Dies ist ein wichtiger Schutzmechanismus.
  • Transparenz: Die Rechnung legt alle Kosten und Produkte klar dar, sodass es keine unerwarteten Abbuchungen geben kann.
  • Vertrauensbildung: Die Möglichkeit, auf Rechnung zu bestellen, signalisiert Vertrauen des Händlers in seine Produkte und seine Kunden.

Durch die Bonitätsprüfung wird zudem sichergestellt, dass nur Kunden die Ware auf Rechnung erhalten, die wahrscheinlich in der Lage sind, diese auch zu bezahlen. Dies schützt sowohl den Händler als auch den Zahlungsdienstleister.

Häufige Fragen zu „Was ist auf Rechnung bestellen?“

Was passiert, wenn ich die Rechnung nicht bezahle?

Wenn Sie die Rechnung nicht bis zum Fälligkeitsdatum bezahlen, geraten Sie in Zahlungsverzug. In der Regel sendet Ihnen der Händler oder der Zahlungsdienstleister dann eine erste Mahnung. Sollte auch diese ignoriert werden, können weitere Mahnungen mit Mahngebühren und Verzugszinsen folgen. Im schlimmsten Fall kann die Forderung an ein Inkassobüro übergeben werden, was zu erheblichen zusätzlichen Kosten und einer negativen Meldung bei Auskunfteien wie der Schufa führen kann. Daher ist es essenziell, die Zahlungsfristen einzuhalten oder bei Schwierigkeiten frühzeitig Kontakt mit dem Händler aufzunehmen.

Kann ich auch als Neukunde auf Rechnung bestellen?

Ja, viele Online-Shops bieten auch Neukunden die Möglichkeit, auf Rechnung zu bestellen. Allerdings ist hierbei die Bonitätsprüfung oft besonders streng, da der Händler noch keine Historie über Ihr Zahlungsverhalten hat. In manchen Fällen kann die Bonitätprüfung für Neukunden zu einer Ablehnung führen. Manche Shops beschränken Neukunden auch auf einen geringeren Bestellwert bei der ersten Bestellung auf Rechnung.

Was ist der Unterschied zwischen Kauf auf Rechnung und Ratenkauf?

Beim Kauf auf Rechnung bezahlen Sie den gesamten Rechnungsbetrag zu einem späteren Zeitpunkt, in der Regel innerhalb einer bestimmten Frist (z.B. 14 oder 30 Tage). Beim Ratenkauf hingegen wird der Gesamtbetrag in mehrere, kleinere Teilzahlungen über einen längeren Zeitraum aufgeteilt. Der Ratenkauf ist oft mit Zinsen verbunden und stellt eine Form der Finanzierung dar, während der Kauf auf Rechnung eine flexible Zahlungsmodalität mit einer einmaligen Zahlung ist.

Welche Informationen werden für die Bonitätsprüfung benötigt?

Für die Bonitätsprüfung werden in der Regel Ihre persönlichen Daten wie Name, Adresse, Geburtsdatum und manchmal auch die E-Mail-Adresse und Telefonnummer abgefragt. Diese Daten werden dann mit Auskunfteien wie der SCHUFA abgeglichen, um Informationen über Ihre Kreditwürdigkeit zu erhalten. Der genaue Umfang der Daten, die abgefragt werden, kann je nach Zahlungsdienstleister und Händler variieren. Ein positiver Schufa-Score ist oft eine Voraussetzung für die Genehmigung des Rechnungskaufs.

Was mache ich, wenn die gelieferte Ware mangelhaft ist?

Wenn die Ware mangelhaft ist, haben Sie selbstverständlich das Recht, diese zu reklamieren und gegebenenfalls zurückzusenden. Informieren Sie umgehend den Händler über den Mangel und folgen Sie dessen Anweisungen zur Rücksendung oder Reparatur. In diesem Fall ruht Ihre Zahlungsverpflichtung für den mangelhaften Artikel, bis die Angelegenheit geklärt ist. Sie sollten dem Händler dies aber mitteilen und nicht einfach die Zahlung verweigern, ohne zu kommunizieren.

Ist der Kauf auf Rechnung immer kostenlos?

Der reine Kauf auf Rechnung ist in der Regel kostenlos, das heißt, es fallen keine zusätzlichen Gebühren für die Zahlungsart an. Allerdings können Kosten entstehen, wenn Sie die Zahlungsfrist versäumen (Mahngebühren, Verzugszinsen) oder wenn der Händler eine Servicegebühr für den Rechnungskauf erhebt, was aber eher selten vorkommt. Die Bonitätsprüfung selbst ist für Sie als Kunde meist kostenlos. Achten Sie auf die ausgewiesenen Preise und Zahlungsbedingungen im Shop.

Wie lange dauert es, bis meine Rechnung storniert wird, wenn ich etwas zurücksende?

Die Dauer, bis eine Rechnung nach einer Warenrücksendung storniert wird, kann variieren. Nachdem der Händler die zurückgesendete Ware erhalten und geprüft hat, wird die Stornierung veranlasst. Dies kann je nach Händler und Bearbeitungszeit zwischen wenigen Tagen und bis zu zwei Wochen dauern. Sie sollten nach der Rücksendung eine Bestätigung vom Händler erhalten, dass die Rechnung storniert oder angepasst wurde. Bis dahin ist es ratsam, die Zahlungsfrist im Auge zu behalten, falls die Stornierung unerwartet länger dauert.

Aspekt des Rechnungskaufs Beschreibung Vorteile für Sie Potenzielle Nachteile/Risiken Typische Durchführung
Zahlungsmodalität Lieferung der Ware vor vollständiger Bezahlung durch den Kunden. Kein Risiko durch Vorauszahlung, Ware prüfen vor Bezahlung, Flexibilität. Bonitätsprüfung erforderlich, Fristen müssen eingehalten werden. Bestellung -> Lieferung -> Rechnungserhalt -> Prüfung -> Zahlung oder Rücksendung.
Sicherheit und Vertrauen Kunde erhält und prüft Ware, bevor Geld fließt. Bankdaten werden nicht direkt weitergegeben. Hohe Sicherheit, Schutz vor Betrug und mangelhafter Ware, Diskretion. Mögliche Verzögerung der Rückerstattung bei Retouren im Vergleich zu sofortigen Zahlungen. Ermöglicht Risikominimierung für Konsumenten.
Finanzielle Flexibilität Möglichkeit, Ausgaben zu verteilen und Liquidität zu schonen. Bessere Budgetplanung, Ausgabenzeitpunkt flexibel gestaltbar. Gefahr des Überdauerns von Zahlungsfristen, was zu Mahngebühren führt. Fristen variieren (oft 14, 30 Tage).
Abwicklung und Prüfung Zahlungsdienstleister führen Bonitätsprüfung durch und wickeln die Zahlung ab. Händler erhält Geld oft vom Dienstleister. Bequeme und oft kostenlose Abwicklung für den Kunden. Bonitätsprüfung kann zu Ablehnung führen, Abhängigkeit vom Zahlungsdienstleister. Kooperation zwischen Händler, Kunde und Zahlungsdienstleister.

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