Warum kann ich nicht auf Rechnung bestellen?

Warum kann ich nicht auf Rechnung bestellen?

Wenn du dich fragst, „Warum kann ich nicht auf Rechnung bestellen?“, bist du hier genau richtig. Dieser Artikel richtet sich an alle Online-Shopper, die auf die beliebte Zahlungsart „Kauf auf Rechnung“ angewiesen sind oder diese bevorzugen und unerwartet mit Ablehnungen konfrontiert werden. Wir beleuchten die häufigsten Gründe dafür, dass deine Rechnung nicht genehmigt wird, und zeigen dir mögliche Lösungswege auf.

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Warum kann ich nicht auf Rechnung bestellen? *KLICK* ➤

Die Gründe für die Ablehnung deiner Rechnungbestellung

Es ist frustrierend, wenn der Kauf auf Rechnung, deine bevorzugte Methode, plötzlich nicht mehr verfügbar ist. Hinter der Ablehnung stecken meist nachvollziehbare geschäftliche Entscheidungen der Händler und ihrer Dienstleister zur Risikominimierung. Die Zahlung auf Rechnung ist für Händler immer mit einem gewissen Risiko verbunden, da sie die Ware bereits versenden, bevor sie das Geld vom Kunden erhalten haben. Um dieses Risiko zu steuern, werden verschiedene Faktoren geprüft.

Bonitätsprüfung und Schufa-Abfrage

Der häufigste Grund für die Ablehnung einer Rechnungbestellung ist eine unzureichende Bonität des Käufers. Zahlungsdienstleister, die die Kaufabwicklung auf Rechnung übernehmen, führen in der Regel eine Bonitätsprüfung durch. Diese Prüfung basiert oft auf Informationen von Auskunfteien wie der SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung). Kriterien, die hier eine Rolle spielen:

  • Negativmerkmale in der Schufa: Offene Forderungen, titulierte Schulden, eidesstattliche Versicherungen oder Insolvenzverfahren führen fast immer zur Ablehnung.
  • Kreditscore: Jeder hat einen individuellen Kreditscore, der auf verschiedenen Daten beruht. Ein niedriger Score signalisiert ein höheres Ausfallrisiko.
  • Anzahl laufender Kredite und Finanzierungen: Eine hohe Anzahl an bestehenden Kreditverpflichtungen kann als Indikator für eine finanzielle Überlastung gewertet werden.
  • Alters des bestehenden Kredithistorie: Eine zu kurze oder keine Historie kann ebenfalls zu Unsicherheit führen.

Bestellhistorie und -verhalten

Auch dein bisheriges Bestellverhalten bei einem bestimmten Händler oder generell im Online-Handel kann ausschlaggebend sein.

  • Häufige Retouren: Wenn du in der Vergangenheit auffällig oft Ware bestellt und zurückgeschickt hast, kann dies als risikoreich eingestuft werden.
  • Offene Rechnungen aus der Vergangenheit: Hast du bei anderen Händlern oder Zahlungsdienstleistern noch offene Posten, kann dies negative Auswirkungen haben.
  • Kurzzeitige Bestellungen mit hohem Wert: Eine sehr hohe Bestellsumme bei einem Erstkauf kann ebenfalls eine Ablehnung provozieren, da das Risiko für den Händler steigt.

Adressdaten und Identität

Die Korrektheit und Stimmigkeit deiner Adressdaten sind essenziell.

  • Abweichende Rechnungs- und Lieferadresse: Insbesondere bei Erstbestellungen kann eine signifikant abweichende Lieferadresse vom Wohnort des Kunden als erhöhtes Risiko gewertet werden.
  • Unvollständige oder fehlerhafte Adressangaben: Tippfehler oder fehlende Angaben können die Überprüfung erschweren und zu einer Ablehnung führen.
  • Meldeadresse: Die angegebene Adresse muss mit deiner aktuellen Meldeadresse übereinstimmen.

Bestellwert und Warenkorb

Die Höhe des Bestellwerts spielt eine nicht unerhebliche Rolle.

  • Maximaler Bestellwert: Viele Zahlungsdienstleister und Händler haben Höchstgrenzen für Rechnungskäufe, insbesondere für Neukunden.
  • Art der bestellten Waren: Bei bestimmten Produktkategorien, die besonders anfällig für Betrug oder Diebstahl sind, können strengere Prüfungen erfolgen.

Technische und administrative Gründe

Manchmal liegen die Gründe außerhalb deiner persönlichen Sphäre.

  • Systemfehler: Selten, aber möglich, sind technische Probleme bei der Bonitätsprüfung oder der Bestellabwicklung.
  • Vorübergehende Sperrung durch Zahlungsdienstleister: Es kann sein, dass der von dir gewählte Zahlungsdienstleister für dich vorübergehend keine Rechnungskäufe freigibt.
  • Händlerinterne Richtlinien: Manche Händler haben eigene, sehr spezifische Kriterien für die Freigabe von Rechnungskäufen.

Zusammenfassung der Ablehnungsgründe

Kategorie Beschreibung Auswirkungen auf Rechnungskauf
Bonität Kreditwürdigkeit, Schufa-Score, bestehende Schulden Niedriger Score oder negative Einträge führen zur Ablehnung.
Bestellhistorie Retourenquote, frühere Zahlungsausfälle, häufige Stornierungen Hohe Retourenquoten oder gemeldete Zahlungsausfälle erhöhen das Risiko.
Adressdaten Stimmigkeit von Rechnungs- und Lieferadresse, Meldeadresse Abweichende Adressen, insbesondere bei Neukunden, können zur Ablehnung führen.
Bestellwert Gesamtsumme des Warenkorbs, Wert einzelner Artikel Sehr hohe Bestellwerte können bei Neukunden eine Ablehnung bewirken.
Alter des Kunden Neukundenstatus, Alter des Kontos Neukunden unterliegen oft strengeren Prüfungen.

Was du tun kannst, wenn der Rechnungskauf abgelehnt wird

Auch wenn dein Kauf auf Rechnung abgelehnt wurde, gibt es alternative Wege und Möglichkeiten, deine Bestellung dennoch zu tätigen.

Prüfe deine Bonität

Der erste Schritt sollte sein, deine eigene Bonität zu überprüfen. Du hast das Recht, einmal im Jahr eine kostenlose Auskunft bei den großen Auskunfteien (wie SCHUFA, Creditreform Boniversum, Infoscore Consumer Data) einzuholen. So kannst du erfahren, welche Daten über dich gespeichert sind und ob Fehler vorliegen, die du korrigieren lassen kannst.

Andere Zahlungsarten wählen

Fast jeder Online-Shop bietet neben dem Rechnungskauf weitere Zahlungsmethoden an. Hier sind einige gängige Alternativen:

  • PayPal: Bietet oft einen Käuferschutz und ist eine schnelle und sichere Zahlungsmethode.
  • Kreditkarte: Eine weit verbreitete und unkomplizierte Zahlungsart.
  • Sofortüberweisung (Klarna Sofort): Die Zahlung wird direkt im Anschluss an die Bestellung getätigt.
  • Lastschrift: Nach Erteilung einer Einzugsermächtigung wird der Betrag von deinem Konto abgebucht.
  • Ratenzahlung: Einige Anbieter ermöglichen es, den Betrag in Raten zu zahlen, was eine Alternative zum direkten Rechnungskauf sein kann.

Kleine Testbestellung durchführen

Wenn du vermutest, dass dein Bestellverhalten der Grund ist, kannst du versuchen, eine kleine Testbestellung mit einem geringen Warenwert auf Rechnung zu tätigen. Sollte diese erfolgreich sein, kannst du später größere Bestellungen riskieren. Dies gilt insbesondere für Händler, bei denen du bisher noch nie bestellt hast.

Auf korrekte Adressdaten achten

Stelle sicher, dass deine Adressdaten im Kundenkonto und während des Bestellvorgangs absolut korrekt und vollständig sind. Achte auf korrekte Schreibweisen, Hausnummern und Postleitzahlen. Bei abweichender Lieferadresse solltest du dich vergewissern, dass dies bei diesem Händler überhaupt möglich ist.

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Kontaktiere den Kundenservice

Manchmal gibt es Missverständnisse oder spezielle Konstellationen. Zögere nicht, den Kundenservice des Shops oder des Zahlungsdienstleisters zu kontaktieren. Erkläre deine Situation und frage höflich nach den genauen Gründen für die Ablehnung. Möglicherweise kann dir geholfen werden, oder du erhältst eine konkrete Empfehlung, wie du in Zukunft vorgehen kannst.

Alternative Shops und Zahlungsanbieter

Nicht jeder Händler arbeitet mit denselben Zahlungsdienstleistern zusammen. Wenn du bei einem Shop auf Rechnung nicht bestellen kannst, versuche es bei einem anderen Händler, der eventuell andere Kriterien anlegt oder mit einem anderen Anbieter kooperiert.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Warum kann ich nicht auf Rechnung bestellen?

Kann ich den Grund für die Ablehnung meiner Rechnungbestellung erfahren?

In der Regel geben die Zahlungsdienstleister oder die Shops keine detaillierten Auskünfte über die genauen Gründe, die zur Ablehnung geführt haben. Aus Datenschutzgründen und zur Vermeidung von Missbrauch werden diese Informationen nicht weitergegeben. Du erhältst meist nur eine generische Mitteilung, dass die Bonitätsprüfung negativ ausgefallen ist oder die gewählte Zahlungsart nicht angeboten werden kann.

Was bedeutet „negativer Schufa-Eintrag“ für den Rechnungskauf?

Ein negativer Schufa-Eintrag, wie z.B. eine offene Forderung, ein Mahnbescheid oder eine titulierte Schuld, ist oft der Hauptgrund für die Ablehnung einer Bestellung auf Rechnung. Zahlungsdienstleister sehen darin ein hohes Risiko, dass die Forderung nicht beglichen wird, und lehnen den Kauf daher ab.

Ich bin Neukunde, deshalb kann ich nicht auf Rechnung bestellen. Ist das immer so?

Viele Händler und Zahlungsdienstleister lehnen Rechnungskäufe bei Neukunden tatsächlich häufiger ab. Das liegt daran, dass noch keine Kaufhistorie vorhanden ist und das Risiko höher eingeschätzt wird. Sobald du dich als verlässlicher Kunde etabliert hast, z.B. durch erfolgreiche Bestellungen mit anderen Zahlungsarten, kann sich das ändern.

Wie lange dauert es, bis meine Bonität wieder „gut genug“ für den Rechnungskauf ist?

Das hängt stark vom Grund der Ablehnung ab. Bei einfachen, unbeabsichtigten Fehlern in der Adressangabe kann eine erneute Bestellung mit korrigierten Daten schnell erfolgreich sein. Bei negativen Schufa-Einträgen kann es deutlich länger dauern. Sobald die entsprechende Forderung beglichen ist, wird der Eintrag nach einer gewissen Zeit gelöscht oder aktualisiert. Die Fristen variieren.

Kann ich den Rechnungskauf erzwingen, wenn er abgelehnt wird?

Nein, du kannst den Rechnungskauf nicht erzwingen. Die Entscheidung liegt beim Händler und seinem Zahlungsdienstleister. Sie sind nicht verpflichtet, dir diese Zahlungsart anzubieten, insbesondere wenn das Risiko für sie als zu hoch eingeschätzt wird.

Gibt es Shops, bei denen der Rechnungskauf immer möglich ist?

Es gibt keinen Shop, bei dem der Rechnungskauf „immer“ und für „jeden“ möglich ist. Die Kriterien variieren, und auch die besten Shops müssen sich absichern. Allerdings gibt es Shops, die generell kulantere Richtlinien haben oder mit Zahlungsdienstleistern zusammenarbeiten, die weniger strenge Prüfungen vornehmen. Die Möglichkeit des Rechnungskaufs ist oft von der Bonitätsprüfung abhängig, die der jeweilige Zahlungsdienstleister durchführt.

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