Suchst du nach Möglichkeiten, online einzukaufen und erst später zu bezahlen, ohne dabei auf Zahlungsdienstleister wie Klarna oder PayPal zurückgreifen zu müssen? Dieser Ratgeber richtet sich an alle Konsumenten, die die klassische Bezahlmethode „Rechnungskauf“ bevorzugen und wissen möchten, wie und wo sie diese Option auch ohne die gängigen Vermittler finden.
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Die Vorteile des klassischen Rechnungskaufs
Der Rechnungskauf ist seit jeher eine der beliebtesten Zahlungsarten im Online-Handel. Seine Einfachheit und die gebotene Sicherheit machen ihn für viele Verbraucher zur ersten Wahl. Wenn du dich für den Kauf auf Rechnung entscheidest, erhältst du die Ware zunächst nach Hause geliefert. Erst nachdem du die Ware geprüft hast, begleichst du die Rechnung innerhalb der vereinbarten Frist. Dieses Vorgehen bietet dir entscheidende Vorteile:
- Risikofreier Einkauf: Du bezahlst erst, wenn du die Ware erhalten und auf ihre Beschaffenheit geprüft hast. So vermeidest du, für etwas zu bezahlen, das dir nicht gefällt oder mangelhaft ist.
- Kontrolle über die Finanzen: Der Rechnungskauf ermöglicht es dir, deine Ausgaben besser zu planen und dein Budget im Blick zu behalten. Du kannst die Ware sofort nutzen und erst zu einem späteren Zeitpunkt mit der Zahlung belastet werden.
- Keine Weitergabe sensibler Daten: Beim Kauf auf Rechnung musst du im Gegensatz zu anderen Zahlungsarten keine Bank- oder Kreditkartendaten direkt im Online-Shop angeben. Dies erhöht deine Privatsphäre und reduziert das Risiko von Datenmissbrauch.
- Flexibilität bei der Rücksendung: Solltest du dich entscheiden, Artikel zurückzusenden, ist dies beim Rechnungskauf in der Regel unkompliziert. Du sendest die Ware zurück und korrigierst anschließend den Rechnungsbetrag oder stornierst die Zahlung, falls diese noch nicht erfolgt ist.
Wo du ohne Klarna und PayPal auf Rechnung bestellen kannst
Viele Online-Shops bieten neben den populären Zahlungsdienstleistern auch den direkten Kauf auf Rechnung an. Oftmals ist dieser Service an einen externen Dienstleister gekoppelt, der die Bonitätsprüfung durchführt und das Zahlungsrisiko übernimmt. Diese Dienstleister sind jedoch nicht immer Klarna oder PayPal. Hier sind die gängigsten Varianten, wie du auch ohne diese beiden Anbieter auf Rechnung bestellen kannst:
- Direkt über den Händler: Manche Händler, insbesondere kleinere oder spezialisierte Shops, wickeln den Rechnungskauf noch selbst ab. Hierbei erfolgt oft eine eigene Bonitätsprüfung oder die Zahlung wird direkt an den Shop überwiesen, sobald die Rechnung fällig ist.
- Externe Zahlungsdienstleister: Eine Vielzahl von Unternehmen hat sich auf die Abwicklung von Rechnungskäufen spezialisiert. Sie agieren als Treuhänder zwischen Käufer und Verkäufer und übernehmen die Bonitätsprüfung, Rechnungsstellung und das Mahnwesen. Zu den bekanntesten Alternativen zu Klarna und PayPal gehören:
- Ratepay: Ein etablierter Zahlungsdienstleister, der sich auf Rechnungskauf und Ratenzahlung spezialisiert hat. Viele große Online-Shops integrieren Ratepay in ihren Checkout-Prozess.
- Billpay: Ähnlich wie Ratepay bietet Billpay vielfältige Lösungen für den Kauf auf Rechnung an und wird von zahlreichen Online-Händlern genutzt.
- Paymorrow: Ein weiterer Anbieter, der flexible Kaufabwicklungen auf Rechnung ermöglicht und sich wachsender Beliebtheit erfreut.
- Novum Bank (oft im Hintergrund): Manchmal agiert im Hintergrund eine Bank wie die Novum Bank, die die Zahlungsabwicklung für verschiedene Händler übernimmt und den Rechnungskauf ermöglicht.
- Andere spezialisierte Anbieter: Je nach Händler und Branche können auch kleinere, spezialisierte Anbieter für den Rechnungskauf zum Einsatz kommen.
Voraussetzungen für den Rechnungskauf
Damit du die Möglichkeit hast, auf Rechnung zu bestellen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Diese dienen sowohl dem Schutz des Händlers als auch dem des Zahlungsdienstleisters, um Zahlungsausfälle zu vermeiden. Die wichtigsten Kriterien sind:
- Bonitätsprüfung: Nahezu jeder Händler, der Rechnungskauf anbietet, führt eine Bonitätsprüfung durch. Hierbei wird deine Kreditwürdigkeit anhand verschiedener Daten, oft in Zusammenarbeit mit Auskunfteien wie der SCHUFA, geprüft. Eine positive Bonität ist entscheidend.
- Volljährigkeit: In der Regel musst du mindestens 18 Jahre alt sein, um auf Rechnung bestellen zu können.
- Gültige Rechnungs- und Lieferadresse: Deine angegebene Rechnungsadresse muss mit deiner Meldeadresse übereinstimmen. Abweichende Lieferadressen sind oft möglich, müssen aber bei der Bestellung klar angegeben werden.
- Keine negativen Einträge bei Auskunfteien: Negative Einträge bei Kreditauskunfteien können dazu führen, dass der Rechnungskauf abgelehnt wird.
- Bestellhistorie (manchmal): Bei einigen Händlern kann es sein, dass Neukunden zunächst kleinere Beträge auf Rechnung bestellen müssen, bevor höhere Summen möglich sind.
So findest du Shops, die Rechnungskauf ohne Klarna und PayPal anbieten
Die Suche nach Online-Shops, die eine Rechnungskaufoption ohne die großen Namen Klarna und PayPal anbieten, ist nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Hier sind einige Tipps, wie du fündig wirst:
- Achte auf die Zahlungsoptionen im Checkout: Der sicherste Weg ist, die Liste der angebotenen Zahlungsarten direkt im Warenkorb oder während des Bestellvorgangs zu prüfen. Hier werden alle verfügbaren Optionen gelistet.
- Suche nach dem Siegel „Rechnungskauf“: Viele Shops werben prominent mit dem „Kauf auf Rechnung“ als Zahlungsoption. Oftmals wird hier nicht explizit Klarna oder PayPal genannt, was auf alternative Dienstleister hindeutet.
- Nutze Filterfunktionen bei größeren Portalen: Große Shopping-Portale bieten oft Filter an, mit denen du gezielt nach Shops suchen kannst, die den Kauf auf Rechnung ermöglichen. Hier musst du dann im Einzelfall prüfen, welcher Zahlungsdienstleister zum Einsatz kommt.
- Spezialisierte Preisvergleichsportale: Einige Preisvergleichsportale ermöglichen es dir, gezielt nach Produkten zu suchen und dabei die Zahlungsart Rechnungskauf auszuwählen. Auch hier ist oft eine manuelle Prüfung notwendig.
- Informiere dich direkt beim Händler: Wenn du dir unsicher bist, kontaktiere den Kundenservice des Online-Shops. Dort kann man dir Auskunft über die angebotenen Zahlungsmodalitäten geben.
Abwicklung des Rechnungskaufs: Dein Weg von der Bestellung bis zur Zahlung
Der Prozess des Rechnungskaufs ist in der Regel standardisiert und einfach. So läuft es typischerweise ab:
- Produkte auswählen: Du legst die gewünschten Artikel in deinen Warenkorb.
- Rechnungskauf als Zahlungsart wählen: Im Checkout-Bereich wählst du „Kauf auf Rechnung“ als deine bevorzugte Zahlungsart aus.
- Daten eingeben und Bonitätsprüfung: Du gibst deine Adressdaten ein und stimmst der Bonitätsprüfung zu. Diese erfolgt meist automatisiert und in Echtzeit.
- Bestätigung der Bestellung: Nach erfolgreicher Bonitätsprüfung erhältst du eine Bestellbestätigung.
- Warenversand: Der Händler versendet die Ware an deine angegebene Lieferadresse.
- Rechnungserhalt: Du erhältst die Rechnung meist per E-Mail oder postalisch. Diese enthält alle wichtigen Informationen wie Rechnungsnummer, Betrag, Fälligkeitsdatum und die Bankverbindung für die Zahlung.
- Ware prüfen und bezahlen: Nun hast du Zeit, die Ware zu prüfen. Entspricht alles deinen Vorstellungen, überweist du den Rechnungsbetrag innerhalb der Frist. Bei Rücksendungen oder Mängeln gehst du wie im nächsten Abschnitt beschrieben vor.
Rücksendungen und Reklamationen beim Rechnungskauf
Selbst bei sorgfältiger Auswahl kann es vorkommen, dass ein Artikel nicht deinen Erwartungen entspricht oder Mängel aufweist. Beim Rechnungskauf ist die Abwicklung von Rücksendungen und Reklamationen besonders kundenfreundlich gelöst:
- Ware prüfen: Nimm dir Zeit, die gelieferte Ware genau zu inspizieren.
- Rücksendung einleiten: Solltest du einen Artikel zurücksenden wollen, informiere den Händler (oft über ein Online-Retourenportal oder per E-Mail) über deine Absicht. Folge den Anweisungen des Händlers für die Rücksendung, oft erhältst du ein kostenfreies Rücksendeetikett.
- Rechnung anpassen: Sobald der Händler die zurückgesendete Ware erhalten und bearbeitet hat, wird deine Rechnung entsprechend angepasst. Du erhältst in der Regel eine korrigierte Rechnung oder eine Gutschrift. Bezahle nur den Betrag, der tatsächlich für die behaltenen Artikel fällig ist.
- Reklamation bei Mängeln: Bei defekter Ware informiere umgehend den Händler. Beschreibe den Mangel genau und folge den Anweisungen zur Rücksendung oder Nachbesserung. Der Kaufpreis wird erst fällig, wenn der Mangel behoben ist oder du eine Ersatzlieferung erhalten hast.
Zahlungsdienstleister im Überblick: Alternativen zu Klarna und PayPal
Obwohl Klarna und PayPal die bekanntesten Namen sind, existiert eine ganze Reihe weiterer Anbieter, die den Kauf auf Rechnung ermöglichen. Diese unterscheiden sich oft in den angebotenen Funktionen, Konditionen und der Reichweite. Hier eine Übersicht einiger wichtiger Alternativen:
| Zahlungsdienstleister | Schwerpunkt | Bonitätsprüfung | Ratenzahlung | Integration |
|---|---|---|---|---|
| Ratepay | Rechnungskauf, Ratenzahlung | Ja, oft über Partner wie die Ratepay GmbH | Ja | Breit integriert in vielen Shops |
| Billpay | Rechnungskauf, Ratenzahlung | Ja, oft über Partner wie die Billpay GmbH | Ja | Breit integriert in vielen Shops |
| Paymorrow | Rechnungskauf, Ratenzahlung | Ja | Ja | Wachsende Integration in Shops |
| Orderunity | Fokussiert auf die technische Abwicklung von Zahlungen, inklusive Rechnungskauf | Variiert je nach Händlerintegration | Optional, je nach Händler | Eher im Hintergrund agierend |
| Novum Bank | Bereitstellung von Zahlungsplattformen für Händler | Indirekt über Partner des Händlers | Indirekt | Oft im Hintergrund agierend, ermöglicht Rechnungskauf-Lösungen |
| Zinia (ehemals AfterPay) | Rechnungskauf, Ratenzahlung | Ja | Ja | Bekannt in vielen europäischen Märkten |
Häufige Gründe für die Ablehnung des Rechnungskaufs
Es kann vorkommen, dass deine Anfrage für den Kauf auf Rechnung abgelehnt wird. Dies geschieht in der Regel aus folgenden Gründen:
- Negative Bonitätsprüfung: Die häufigste Ursache ist eine schlechte Bonitätseinstufung durch die Auskunftei. Dies kann auf offene Forderungen, Kreditrückstände oder eine sehr hohe Kreditauslastung zurückzuführen sein.
- Abweichende Adressen: Wenn deine angegebene Rechnungsadresse nicht mit deiner Meldeadresse übereinstimmt, kann dies zur Ablehnung führen.
- Neukundenstatus: Bei einigen Händlern werden Neukunden zunächst auf andere Zahlungsarten verwiesen, bevor ein Rechnungskauf möglich ist.
- Bestellwert zu hoch: Extrem hohe Bestellwerte können bei Neukunden oder bei einem etwas schlechteren Bonitätsprofil zu einer Ablehnung führen.
- Technische Probleme: Selten können auch technische Schwierigkeiten bei der Datenübermittlung oder Bonitätsprüfung zu einer Ablehnung führen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Bestellen auf Rechnung ohne Klarna und PayPal
Kann ich auch ohne SCHUFA-Abfrage auf Rechnung bestellen?
Eine vollständige Bestellung auf Rechnung ohne jegliche Bonitätsprüfung ist äußerst selten. Die meisten Händler und ihre Zahlungsdienstleister führen eine Abfrage bei einer oder mehreren Auskunfteien durch, um das Risiko zu minimieren. Es gibt jedoch einige wenige Händler oder spezielle Anbieter, die möglicherweise auf eine tiefergehende SCHUFA-Prüfung verzichten und stattdessen eigene, weniger strenge Kriterien anwenden. Diese sind jedoch nicht immer leicht zu finden und die Auswahl an Produkten kann eingeschränkt sein.
Bestellen auf Rechnung ohne Klarna und PayPal *KLICK* ➤Was passiert, wenn ich die Rechnung nicht rechtzeitig bezahle?
Wenn du die Rechnung nicht innerhalb der vereinbarten Frist begleichst, fallen Verzugszinsen an. Der Händler oder der beauftragte Zahlungsdienstleister wird dich dann in der Regel zunächst schriftlich per Mahnung an die Zahlung erinnern. Bleibt die Zahlung weiterhin aus, können weitere Mahngebühren, Verzugsschadenersatz und im schlimmsten Fall die Einschaltung eines Inkassounternehmens oder gerichtliche Schritte folgen. Negative Einträge bei Auskunfteien sind ebenfalls wahrscheinlich.
Sind die Gebühren für den Rechnungskauf immer gleich?
Die Gebühren für den Rechnungskauf variieren. Bei vielen Händlern, die den Rechnungskauf als kostenfreie Option anbieten, übernimmt der Händler die Gebühren des Zahlungsdienstleisters. In einigen Fällen kann jedoch eine kleine Gebühr für die Nutzung des Rechnungskaufs anfallen, insbesondere wenn es sich um einen spezialisierten Anbieter handelt oder der Bestellwert sehr gering ist. Es ist ratsam, die genauen Konditionen beim jeweiligen Shop zu prüfen.
Kann ich meine Bestellung auf Rechnung stornieren, nachdem ich sie erhalten habe?
Ja, du hast in der Regel ein Widerrufsrecht für deine online bestellten Waren. Wenn du die Ware nicht behalten möchtest, kannst du sie innerhalb der gesetzlichen Frist von 14 Tagen (oder länger, je nach Händler) widerrufen und zurücksenden. Sobald der Händler die zurückgesendete Ware erhalten und geprüft hat, wird deine Rechnung angepasst oder storniert. Wichtig ist, dass du die Ware unversehrt und vollständig zurücksendest und den Händler über deine Absicht informierst.
Was ist der Unterschied zwischen Klarna und anderen Rechnungskauf-Anbietern?
Klarna ist ein großer und bekannter Zahlungsdienstleister, der eine breite Palette an Zahlungsoptionen anbietet, darunter Kauf auf Rechnung, Ratenzahlung und Sofortüberweisung. Andere Anbieter wie Ratepay oder Billpay fokussieren sich ebenfalls auf den Kauf auf Rechnung und Ratenzahlung, können aber in ihrer Integration in Shops, den genauen Konditionen und der Bonitätsprüfung variieren. Für dich als Verbraucher äußert sich der Unterschied oft nur im Logo des Dienstleisters, der im Checkout erscheint. Die grundlegende Funktionsweise des Rechnungskaufs bleibt jedoch meist ähnlich.
Gibt es Einschränkungen beim Bestellwert beim Kauf auf Rechnung ohne Klarna und PayPal?
Ja, oft gibt es Einschränkungen beim Bestellwert. Gerade für Neukunden kann es eine Obergrenze für den ersten Rechnungskauf geben, um das Risiko für den Händler zu minimieren. Diese Grenze variiert stark je nach Shop und Zahlungsdienstleister. Bei etablierten Kunden mit guter Zahlungshistorie sind die Grenzen in der Regel deutlich höher oder entfallen ganz.
Kann ich auch als Student auf Rechnung bestellen?
Ja, als Student kannst du grundsätzlich auch auf Rechnung bestellen, sofern du die allgemeinen Voraussetzungen erfüllst. Dazu gehören Volljährigkeit und eine positive Bonitätsprüfung. Manche Shops bieten spezielle Konditionen oder Rabatte für Studenten an. Bei der Bonitätsprüfung wird dein Einkommen (z.B. BAföG, Nebenjob) berücksichtigt. Wenn dein Einkommen knapp ist, kann es allerdings schwieriger werden, den Rechnungskauf zu genehmigt zu bekommen.
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